Moderner Kampfsport 2

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Tobi Jassir infight
Tobi am Kopf von L

Warum ein weiteres Buch über Boxen?

Das vorliegende Buch ergänzt und erweitert die deutschsprachige Fachliteratur um Erkenntnisse aus der Sportwissenschaft und eigene langjährige Erfahrungen im Budosport, die für ein modernes Boxen nützlich sind. Klassisches Boxen ist eine gute Grundlage auch für weitere Kampfsportarten (wie z.B. Kickboxen, K1, MMA), die in den letzten Jahren nach vorne drängten.

Unter dem Aspekt der vielfältigen Anwendbarkeit des klassischen Boxens entstand dieses Buch. Heute kann Boxen für jeden als gesunderhaltender Sport interessant sein. Insbesondere das Boxtraining (für diejenigen, die keine Wettkämpfe machen möchten) bietet alles, was einen gesundheitsorientierten zeitgemäßen Sport ausmacht. So kann Boxen zur Fitness, zur Selbstverteidigung, als Stressausgleich, als mentales Training, als Charakterbildung oder leistungsorientiert betrieben werden.

Im vorliegenden Buch wird ein technik-/taktikorientierter Ansatz gefunden. Eine besondere Art der Herangehensweise an das praktische Technik-Training verspricht effektives Üben sowohl für Freizeitsportler als auch für Leistungssportler. Der Autor bringt seine Erfahrung aus über 50 Jahren Kampfsport und über 40 Jahren Trainertätigkeit in verschiedenen Kampfsportarten ein.

Die Besonderheit ist ein methodischer Ansatz, der hier ganz konkret und direkt für das praktische Training umsetzbar dargestellt wird. Der unmittelbare Bezug vom Boxtraining zum Boxsparring leuchtet dann sofort ein.

Alle vorgestellten Übungen und Trainingsformen schulen mehrere technisch/taktische Fähigkeiten parallel und binden bei Partnerübungen beide Partner, den Aktiven und Passiven, ein. Die Gymnastikübungen haben neben ihrem
direkten Zweck meistens einen Bezug zur Boxtechnik. Es werden in der Erwärmung bereits Boxvorübungen angewendet. Im Hauptteil einer Trainingseinheit (oder über einen längeren Zeitraum) werden sogenannte Themen (wie z.B. Beckeneinsatz, alles aus der Bewegung, Einsatz der Schlaghand usw.) gesetzt und mit verschiedenen Übungen behandelt.

Im Mittelpunkt dieses Ansatzes stehen Übungen mit Partner. Sie werden (unabhängig, ob es einfache oder komplexe Aufgaben sind) nach bestimmten Vorgaben durchgeführt. Eine ist, dass sie wie ein Sparring ausgeführt werden. Bei jeder Übung werden (soweit nicht durch die Besonderheit der Übung ausgeschlossen) die Grundsätze und Regeln des taktischen Boxens beibehalten (z.B. Angriffe immer mit Schritt, zweites Bein mitnehmen, nach der Aktion lösen usw.). Der nicht agierende Partner hat immer die Aufgabe, den Akteur zu
beobachten, ihn ggf. zu korrigieren oder anzufeuern und seinerseits sich taktisch zu verhalten (wie z.B. boxerisch bewegen, die Schläge bewusst und aktiv mit Handschuh oder Pratze zu nehmen, nach jeder Aktion den Standort wechseln, sich bewegen usw.).

Neben körperlichen (energetisch konditionellen) und koordinativen Fähigkeiten werden so insbesondere die Konzentrationsfähigkeit und Beobachtungsfähigkeit (z.B. Bewegungssehen) neben der eigentlichen Technik/Taktik geschult. Das boxerisch taktische Verhalten wird neben den technischen Übungen eingeübt (automatisiert) und kann dann bewusst variiert werden (während es ansonsten umgekehrt wäre).   

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Druckspiel an Bauch
boxenduckenkörperschlag
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